Porträt Thomas Koch

Über mich

Thomas Koch „Der Kettensägenpunk“ aus Deutschland!

Beim größten Treffen der Kettensägen-Künstler in Ridgway Pennsylvania (Ridgway Rendezvous) wurde ich so betitelt. Dafür gibt es schon irgendwie Gründe. Ich sehe mich selbst als Freigeist, der die verschiedensten Stilrichtungen der Kunst vermischt. Durch mein Selbststudium bekam ich Kontakt mit diversen alten und neuen Kulturen der Welt. Die Kunst der Inka, Maya, Ägypter, Griechen, Hopi u.v.a. interessierten mich schon als Kind. Besonders die oft kindlich-naiven Arbeiten der afrikanischen Künstler bewegten mich. Man spürt regelrecht, dass während der Schaffungsphase der Arbeiten jeglicher rationaler Verstand abgestellt war. Dies ist auch meine Arbeitsweise.

Als selbständiger Holzkünstler und aktiver Baumschützer bearbeite ich vor allem bereits abgestorbene Bäume. Ich nehme mir die Zeit, um auch während des Zwielichts bzw. im Mondschein einen Kontakt zu meinen Stämmen aufzubauen. Das Resultat sind meine teilweise naiven Figuren, die ich aus dem Holz befreite. Oft zeigen die so entstandenen Holzarbeiten gewollt die Makel der Natur, wie Krankheiten und Narben.

Obwohl mein Hauptwerkzeug die Kettensäge ist, gibt es bei mir keine Grenzen. Altes Zimmermanns- und Schreinerwerkzeug, feine Schnitzmesser oder sogar moderne Schleifwerkzeuge werden benutzt. Meine Farben mische ich mit Hilfe von Pigmenten oft selbst. Die Oberflächen des Holzes gestalte ich durch Feuer oder Wasserstrahl - Ja, man kann sagen: die vier Elemente sind immer mit dabei.

Wenn Sie oder ihr einen kleinen Eindruck meiner Arbeit bekommen wollt, dann besucht uns einfach in Hakenstedt auf dem Gelände der geschichtsträchtigen Klostergärtnerei. Hier kann man in einem wunderschönen Wandelgarten eine kleine Kollektion meiner Skulpturen bewundern, berühren und ihren Geist spüren. Seit 2009 besitze ich eine Galerie mit einer Dauerausstellung. Meine Familie und ich freuen uns auf Ihren oder euren Besuch.

Kurzbiographie

1969 in Haldensleben geboren
Schulzeit in Erxleben
1986 - 1989 Ausbildung zum Agrartechniker mit Abitur in Klötze
1990 - 1993 Ausbildung zum Floristen bei Heiner Laudahn (Ikebanameister)
(Aqualrelle, florale Bilder, Installationen)
Töpferseminare
1995 Seminar mit Frank Benthaus (Schweiz)
1996 - 1998 Wirtschafterausbildung AIS Haldensleben
2004 Seminar bei Gregor Lersch (ehem. Floristenweltmeister)
erste Skulpturenausstellung im "Mikrokosmos" (Magdeburg)
2006 Holzsymposium in Ciechanow (Polen)
"Rolli" für Kulturfabrik Haldensleben
2007 Auftritte bei diversen Kunstmärkten und Kettensägerwettbewerben und -treffen
"Heilige Adelheid" fertiggestellt (zu besichtigen in Walbeck)
Dozent beim Holzsymposium Haldensleben
2008 "Ridgway Chainsaw Carvers Rendezvous" (Pennsylvania/USA),
Ausstellung in der Kulturfabrik Haldensleben,
Dozent beim "Kinderkunstsymposium"
2009

Beteiligung an der "Gartenträume-Messe Magdeburg",
mehrere Spielplatzbauprojekte, Kinderzirkusprojekt,
Quellnymphe und Stehlenfeld, Naturlehrpfad, Kreuz für Jakobsweg, Klangspiele, deutschlandweite Workshops (Bsp.: "Kulturinsel Einsiedel"), Ausbau meiner Galerie

2010 Teilnahme am Kunstsymposium"kunst in duin" in Holland, deutschlandweite Kunstmärkte und Workshops, schwerer Autounfall im September-Entschleunigung!
2011 Auftragsarbeiten für den öffentlichen Raum, Ausstellung im Herbst
2012 Große Werksausstellung in der Festung Mark in Magdeburg, Bischof von Merseburg als Großskulptur, Auftragsarbeit für Kap Arkona u.v.m.
2013 Ausbau zum Workshopzentrum, Aktionstage, Außenstelle im RAYON-Haus in MD, Veröffentlichung des Kunstbandes´´gedichte und bilder zum aufschwingen´´
2015 Gemeindschaftlicher Kunstband ,,VERWOBEN,, veröffentlicht, Ausstellung in der Galerie ÜBERFLUSS
2016 Kunstsymposium in Enschede(NL); Lyrikband"HEIM" veröffentlicht
2017 Werksausstellung in Friedrichskoog(Nordsee), Skulpturen für den öffentlichen Raum, Ausbildung zum Natur-u.Wildnispädagogen, Sozialpädagogische Fachkraft